Miasmen

aus dem Entwurf  „Manualisierte Homöotherapie“  von  Pedra Steinke

 

Hahnemann bezeichnete die „Chronischen Erkrankungen“ so. Miasmen kann der Mensch erben. Sie werden bei langfristigen Beziehungen weitergegeben oder durch Trauma ausgelöst. Wenn  wir die Ätiologien von gehemmter -, enthemmter und  abgebrochener Handlung und den Psycho-Biologie von Gottfried Fischer in  „KÖDOPS“ (2000) anschauen, gibt es eine Entsprechung bei den Miasmen in der Homöopathie.

 

Fischers Ätiologien, nach denen sich alle Störungen beim Menschen fassen lassen:

    A Psychotrauma          -     Sykose

    B Übersozialisation     -     Psora

    C Psychobiologie        -     Tuberkulie

    D Untersozialisation     -    Syphilie

 

Versuch der wissenschaftlichen Fundierung

Die Verschränkung der somatischen, psychischen und sozialen Anteile beim Menschen (Uexküll 2003) die Hahnemann geahnt hat, wurden in der Forschung diskutiert und sind heute schwer zu widerlegen. Passende homöopathische Mittel erzeugen in den Zellen die ersten Veränderungen, die sich ausweiten bis in die großen Körpersysteme. Homöopathie alleine braucht Jahre, um die intergenerativen destruktiven Prozesse der Miasmen (Störungen) zu stoppen, wenn es denn gelingt.

Deshalb war es logisch auch mit Hilfe der Semiotik, homöopathische Behandlung genauer anzuschauen und mit bestem passenden psychotherapeutischem Wissen zu verbinden. Prof. Dr. G. Fischer von der Uni - Köln ist mit homöopathischer Mittelwirkung vertraut und Kausale Psychotherapie, deren Interventionen auf der psychosozialen Ebene ähnlich wirken wie homöopathische Mittel, kann genutzt werden.  Das DIPT bietet Fachfortbildung Homöotherapeut/in und Kausale Psychotherapie mit Zertifikat des DIPT an.

Heute sind in Psycho- und Neurobiologie, Integrierter Medizin, Psychosomatik und  Psychoimmunologie sowie in der  Psychotherapieforschung die Zusammenhänge erkannt, und auf dieser Basis lässt sich erfolgreich beraten und therapieren. Dazu gehören auch Themen wie Psychohygiene, Ethik und Selbstregulation der Therapeuten. Weitere Themen sind aus der  Entwicklungspsychologie von Jean Piaget und Sigmund Freud so wie philosophisches Wissen. Letzteres erweitert unser aller Horizont.

Die Symptome sind nicht die Krankheit, wie in vielen medizinischen Lehrbüchern verbreitet. Sie sind die Endstrecke der Verschlechterung. Fischer, G., Kausale Psychotherapie 2007

Literatur

 

Bailey, P. (1998) Psychologische Homöopathie. München: Droemer

Barck, W. (2003) Homöopathische Psychiatrie. Leer: Grundlagen und Praxis

Bomhardt, M. (1995) 2. Auflage. Symbolisches Repertorium.Verlag Hommöopathie + Symbol, Berlin

Coulter, C. R. (1991 und 1997) Portraits homöopathischer Arzneimittel 1+2 , Haug, Heidelberg:

Fischer, G. (2000). KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem für dialektische Psychotherapie und Traumabehandlung. Köln:          Deutsches Institut für Psychotraumatologie

Fischer, G. (2000). MPTT - Mehrdimensionale Psychodynamische Traumatherapie. Ein Manual zur Behandlung                            psychotraumatischer Störungen. Heidelberg: Asanger.

Fischer, G. (2000). Neue Wege nach dem Trauma - trauma and recreating life -. Information und Hilfen für Betroffene.                   Konstanz: Vesalius-Verlag.

Fischer, G. (2005). Konflikt, Paradox und Widerspruch. Für eine dialektische Psychoanalyse. Heidelberg: Asanger. ISBN:      

      3-89334-434-9 - € 19.- 185 Seiten.

Fischer, G. (2005). Von den Dichtern lernen. Kunstpsychologie und dialektische Psychoanalyse. Würzburg: Königshausen &       Neumann.

Geißler, J., Quak, T. (2005) Hrg. Leitfaden Homöopathie, Elsevier GmbH, München

Hahnemann, S. (1985): Organon original 1842, 6. und letzte Ausgabe, O-Verlag, Berg am Starnberger See

Hahnemann, S. (1988): Die chronischen Krankheiten, 6 Bände (1835-39)

      2. Auflage, 4.Nachdruck, Haug Verlag Hahnemann, S. (1995):

Hahnemann, S. (1995): Reine Arzneimittellehre 1811-21, 3. verm. u. neugest. Auflage , Haug Verlag, Stuttgart

Hahnemann, S. (2000): Gesammelte kleine Schriften von Samuel

Hahnemann, Karl F. Haug Fachbuchverlag, Stuttgart

Jütte, R., Herausgeber (2004),: Hahnemanns Krankenjournale 1801-42, Karl F. Haug Fachbuchverlag, Stuttgart

Jus, M. S., (1998), Die Reise einer Krankheit, 5. Auflage 2003, Homöosana, SHI Homöopathie AG, Zug; ital. Übersetzung:             Omeopatia, 2004

Luft, B., Wischner, M., (1999):  Herausgeber Organonsynapse 1810-42, K. F. Haug, Stuttgart

Ortega, P.S.,(1989), Beiträge zu Theurie und Praxis der chronischen Miasmen Hahnemanns, Homöopathische Kursbücher            Band II, Verlag Burgdorf, Göttingen

Piaget, J., (1997),.Die Psychologie des Kindes, Übersetzung, 9..Auflage, dtv, München

Schroyens, F. (2005): Synthesis 9.1, Repertorium nach Hahnemann,

Uexküll, T., (2003) , Psychosomatische Medizin, 6. Auflage, Urban & Fischer, München

 

Weitere Informationen bei Pedra Steinke
E-mail: info@homoeopathy-pedra-steinke.de
oder  Telefon: 0173-8503302

  www.homöopathie-pedra-steinke.de

 

 


Homöopathie Grundkurs

Programm:

    1. Tag

    1.  Hahnemann, Hering, Vithoulkas, Sehgal, usw., Radar, Beratung
    2.  Homöopathie klassisch, Ätiologien, Philosophie der Homöopathie
    3.  Semiotik und Biosemiotik, Pathoätiogenese
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     2. Tag

    1. Hauptmittel: Calc, Sepia, Lyc, Sulf, Nux vom, Op, Bar, Diff
    2. Anamnese und Repertorisation
    3. Miasmen, Mittelgaben, Reaktionen, Wiederholungen
    4. Dynamiken, Psychosomatik, Forschung, Supervision, Fallbesprechung,
      Fallbesprechungen

     

 

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